Drei Jahre nach seiner letzten großen Konzerttour kehrt Hubert von Goisern auf die Bühne zurück. Doch wer dabei an ein klassisches Best-of denkt, liegt falsch: Die kommende Tour setzt auf Offenheit und Entwicklung statt auf das bloße Wiederholen bekannter Programme. Goiserns Musik lebt vom Wechselspiel zwischen Tradition und Innovation, zwischen leisem Innehalten und kraftvollen Ausbrüchen.
In den vergangenen Jahren war er alles andere als untätig. Während der Kulturhauptstadt 2024 zog es ihn raus auf die Straße. Spontane Konzerte, wechselnde Gäste und immer wieder neue Situationen prägten diese Zeit. Das Zusammenspiel mit unterschiedlichsten Musikern wurde zur Quelle neuer künstlerischer Freiheit – ohne festes Konzept, aber mit viel Experimentierfreude.
Die Erfahrungen dieser Straßenkonzerte wirken weiter: Improvisation und Überraschung stehen im Mittelpunkt. Hubert von Goisern bleibt neugierig, stellt Fragen ans Publikum – zum Beispiel, wie laut oder leise Musik eigentlich sein darf. Es geht nicht um das Abspulen von Erwartungen, sondern um das gemeinsame Erleben von Momenten, in denen alles möglich ist.
Wer sich auf diese musikalische Reise einlässt, erlebt einen Künstler, der sich nicht wiederholt und immer wieder Grenzen verschiebt – zwischen Altbekanntem und Neuem, zwischen Nähe und Distanz. Die Tour wird geprägt sein vom ständigen Wandel: mal laut, mal leise, immer offen für das Unerwartete.
Musik als flüchtiger Begleiter durch die Zeit steht im Zentrum des Abends – manchmal zart und nachdenklich, dann wieder voller Energie. Zwischen Ausblicken und Rückblicken entsteht so ein musikalisches Feld ohne feste Regeln. Wer wissen will, wo die Grenze zwischen laut und leise wirklich liegt, findet hier Antworten.}