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Freitag
14. Februar 2020
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Beginn: 19:30 Uhr
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Edmond Rostand
Romantische Komödie

Was ist in Zeiten von Instagram, Körperkult und Selbstdarstellung nach wie vor einer der größtmöglichen Tabubrüche? Ganz einfach: Hässlichkeit. Und davon kann die Hauptfigur von Edmond Rostands berühmtestem Stück ein Lied singen, oder zumindest eine ganze Menge Verse deklamieren. Cyrano de Bergerac ist wortgewandt, charismatisch, scharfzüngig, phantasievoll, ein herausragender Dichter, Kämpfer und Schauspieler – aber er ist eben auch potthässlich. Oder so empfindet er es zumindest; besonders seine große (felsen-, bergspitzen-, landzungen-, halbinselgleiche!) Nase macht ihm dabei zu schaffen, und hinter seiner draufgängerischen Fassade verbirgt sich die Überzeugung, aufgrund seines Aussehens niemals geliebt werden zu können. Seine Liebe zur schönen Roxane betrachtet er von vornherein als aussichtslos, zumal sie sich in den attraktiven Christian verliebt hat. Leider ist dieser alles andere als geistreich, und Cyrano bietet ihm seine Hilfe an: Er selbst wird das Hirn hinter Christians schönem Kopf sein. So unterstützt Cyrano das junge Paar mit Geisteskräften, schreibt Liebesbrief um Liebesbrief – bis Roxane schließlich viel mehr "Christians" bewegende Worte liebt als sein Aussehen…

Edmond Rostand (1868–1918) nahm sich in diesem Drama die historische Figur Hector Savinien de Cyrano zur Vorlage, exzentrischer Autor zweier Proto-Science-Fiction-Romane und Vorläufer der Aufklärung. "Cyrano de Bergerac" feierte bei seiner Uraufführung 1897 einen riesigen Erfolg und gilt bis heute als eines der besten und bekanntesten Stücke der französischen Dramengeschichte, stellt es doch die im Theater zentrale Frage: Was liegt hinter der Maske?

Die Aktualität des Stoffes bezeugen unter anderem zwei neue Filme zum Thema: Die deutsche Produktion "Das schönste Mädchen der Welt" und die amerikanische Überschreibung "Sierra Burgess Is a Loser" (2018). Carl Philip von Maldeghem setzt das packende Stück in Szene.

Inszenierung: Carl Philip von Maldeghem

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