Kabarettist Romeo Kaltenbrunner macht sich auf den Weg von Wien nach Oberösterreich. Grund dafür ist seine Großmutter, die im Sterben liegt – wieder einmal. Für Romeo wird die Reise mehr als nur ein Familienbesuch: Sie führt ihn direkt zurück in sein Heimatdorf und mitten hinein in Erinnerungen an Kindheit und Jugend.
Das Wiedersehen bringt alte Geschichten ans Licht. Da ist die Jugendliebe aus Schultagen, die er damals nicht küssen durfte – nicht wegen seines Namens, sondern weil ihre Familie fand, dass weder seine Hautfarbe noch sein Grundbesitz passten. Auch das Dorf hat sich kaum verändert: Auf dem Zeltfest spielt immer noch dieselbe Band wie vor 15 Jahren und manche Dorfbewohner zeigen unverändert wenig Toleranz.
Zwischen Grillhendl-Duft, einer Portion Jägermeister und jeder Menge Nostalgie stellt sich Romeo große Fragen: Ist das Dorf vielleicht doch mehr Heimat als die liberale Großstadt? Was bedeutet Zugehörigkeit wirklich? Und wie geht man damit um, wenn der eigene Name oder Dialekt nicht zur eigenen Hautfarbe passt?
In seinem zweiten Kabarett-Programm nimmt Romeo das Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch prägende Erlebnisse am Land. Themen wie Herkunft, Heimatgefühl und Identität stehen im Mittelpunkt – mal nachdenklich, mal scharfzüngig, immer ehrlich.