eventbranche INSIDE – Musik, Begegnung, Neuanfang
Echte Töne, echte Menschen – Aaron Wälchli auf Geschichten-Tour
- 06. Mai 2025
Der Schweizer Musiker Aaron Wälchli über seine zweite internationale Tournee, Musik mit Haltung und die Magie echter Begegnung.
Was passiert, wenn ein Musiker aufbricht, um seine Geschichten nicht nur zu erzählen, sondern sie gemeinsam mit anderen zu erleben? Genau das tut der Schweizer Sänger und Songwriter Aaron Wälchli mit seiner „Geschichten – Tour 2025“. Eine Tour durch die Schweiz, Deutschland und Frankreich. Sieben Konzerte. Eine Crew aus 25 Menschen. Und jede Menge Herz.
„Ich glaube nicht an perfekt produzierte Hochglanzmomente“, sagt Aaron. „Aber ich glaube an echte Musik, an leise Töne, an große Chorstimmen, an knisternde Stille zwischen zwei Takten. Und an Menschen, die sich berühren lassen wollen.“ Mit dieser Haltung geht Aaron auf Tour – und bringt Songs auf Schweizerdeutsch, Hochdeutsch, Französisch und Englisch mit. „Musik hat keine Sprachgrenzen. Sie geht tiefer.“
Begleitet wird er von einer Liveband, einem eigens gegründeten Chor und einer Technikcrew, die alles andere als austauschbar ist: „Jede Person, die dabei ist, gehört zur Geschichte.“
Und genau darum geht es: um Geschichten. Um die, die das Leben schreibt – und die, die man erst gemeinsam auf der Bühne und im Saal entstehen lässt. In seinem Repertoire finden sich neue Stücke wie „Undreamable Dream“ oder „L’Amour Survivra“, genauso wie neu arrangierte Klassiker wie „Sound of Silence“ oder „Walking in Memphis“. Mal leise, mal laut, aber immer mit Seele.
Wir haben Aaron zu seiner aktuellen Tour, seiner Musik und seinem Eventmarketing befragt.
»1. Aaron, du sagst, Musik hat keine Sprachgrenzen. Wie beeinflusst es deine Songwriting- und Bühnenarbeit, in mehreren Sprachen gleichzeitig unterwegs zu sein?«
In den letzten Jahren habe ich durch viele Konzerte gemerkt: Menschen wollen auf unterschiedliche Arten abgeholt werden. Für die einen zählt vor allem die Musik – die Stimmung, der Klang, die Energie. Andere möchten auch verstehen, was ich singe. Für mich ist deshalb klar: Mindestens ein Song pro Konzert sollte in der Sprache des Landes sein, in dem wir auftreten. Das schafft Nähe und zeigt Respekt.
Gleichzeitig bekomme ich immer wieder das Feedback, dass meine Songs auch dann verstanden werden, wenn das Publikum die Sprache nicht spricht. Das berührt mich sehr – weil es zeigt, dass Musik wirklich eine Sprache jenseits der Worte ist. Dass sie etwas im Menschen berühren kann, das sich nicht rational erklären lässt.
Ich glaube, meine Viersprachigkeit hilft mir dabei, viele dieser Ebenen anzusprechen. Natürlich weiß ich, dass kaum jemand alle vier Sprachen versteht. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass es nicht darum geht, alles zu verstehen, sondern zu fühlen.
»2. Welche Rolle spielen für dich die Begegnungen mit dem Publikum – und was erwartest du dir von den Erlebnissen auf der kommenden ‚Geschichten-Tour‘?«
Für mich ist Musik immer ein Produkt des ‚JETZT‘. Sie lebt im Moment, und das ist etwas, das ich in jeder meiner Live-Performances spüren möchte. Die Aufnahme von Musik auf ein Medium, sei es CD oder Streaming, hat ihre Berechtigung – sie ermöglicht es, Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und den kreativen Prozess zu finanzieren. Doch letztlich liegt die wahre Magie der Musik in der direkten Begegnung mit dem Publikum.
Live-Auftritte sind für mich der Raum, in dem diese Begegnung stattfindet. Auf der Bühne habe ich die Möglichkeit, mit den Menschen zu interagieren, ihre Energie zu spüren und einen Moment der gemeinsamen Präsenz zu schaffen, der über das rein Musikalische hinausgeht. Was mich an Konzerten besonders reizt, sind die stillen, tiefen Augenblicke, in denen es keinen Unterschied mehr gibt zwischen dem Publikum und mir – in denen nur noch die Musik existiert und den Raum erfüllt.
Für die ‚Geschichten-Tour‘ erwarte ich genau diese Momente: die intensive, unmittelbare Verbindung mit den Menschen im Raum. Es sind diese Augenblicke, in denen Musik nicht nur gehört, sondern auch gefühlt wird. Es geht nicht nur darum, eine Show zu spielen, sondern die Menschen an einem Moment teilhaben zu lassen, der in seiner Einzigartigkeit nie wiederkommt. Diese Art der Interaktion ist für mich der wahre Kern des Musikerseins und das, worauf ich mich am meisten freue.
»3. Dein neues Album handelt von Aufbruch, Erinnerung und Neuanfang. Welcher persönliche ‚Undreamable Dream‘ hat dich zuletzt inspiriert, neue Wege zu gehen?«
Der „undreamable Dream“ – das ist für mich tatsächlich das Leben, das ich heute führen darf. Noch vor fünf Jahren lief alles nach Plan, angepasst ans System: Mach erst einen soliden Job, dann kannst du immer noch Musik machen – so lautete die Devise. Aber irgendwann kam der Punkt, an dem ich genau das hinter mir gelassen habe: Job, Wohnung, Sicherheit. Ich bin ins Ungewisse gesprungen und seither folge ich meinem Traum.
Es war ein Wagnis, aber ich habe erlebt, dass das Lebensprinzip „Vertraue und lass los“ wirklich funktioniert. Plötzlich greift ein Ereignis ins nächste wie ein Zahnrad. Dinge, von denen es immer hieß: „Das kannst du so nicht machen“, funktionieren auf einmal – aber nur, wenn man frei bleibt im Kopf. Genau diese Erfahrung hat meine Musik geprägt: in den Texten, in der Sprache, in der Haltung.
Das neue Album „Wake Up“, das am 16. Mai erscheint, ist eine Art musikalische Momentaufnahme dieses Wegs. Es zeigt eine Bandbreite an Melodien, Harmonien, Sprachen und Stilen, wie ich sie selbst auf einem Album so noch nie gehört habe – und deswegen ist es zu 100 % Aaron. Es ist ehrlich, vielschichtig, und für mich ein musikalischer Neuanfang, der alles verändert hat.
»4. Deine Crew besteht aus 25 Menschen, die alle Teil der Geschichte sind. Wie hast du diese besondere Gemeinschaft aufgebaut und was macht sie so einzigartig?«
Jeder und jede einzelne strahlende Person in meiner „Crew“ hat mir das Leben geschickt und es hat einfach gepasst. Alle scheinen zu spüren, dass das was ich tue etwas Gutem dient und so sind sie mit vollem Herzen und ohne Hintergedanken dabei. Ich bin sehr dankbar für jede dieser Wegbegleiter und es gibt keine weiteren Worte um sie zu beschreiben – es ist spürbar bei unseren Konzerten.
»5. Mit welchen Marketingmaßnahmen findest du das Publikum für deine Konzerte?«
Da meine Frau und ich meine gesamte Musik im Alleingang als Familienbetrieb managen, haben wir einige recht unkonventionelle Werbemaßnahmen. Über allem steht die Frage: „Wie können wir es anders machen als alle anderen?“ Und dann probieren wir aus, was niemand empfiehlt – und oft klappt es. Oft handeln wir uns auch Absagen ein. Insgesamt läuft bei uns das Meiste etwas altmodisch – über Empfehlungen von einem begeisterten Zuhörer und über mutig fragen, egal wen und wo.
»6. Warum hast du dich für die Online-Werbung auf eventfinder entschieden?«
Es geht natürlich vor allem darum, gesehen zu werden und Reichweite zu bekommen. Eventfinder ist da eine super Möglichkeit, uns sichtbar zu machen. Die Plattform hilft uns, unser Konzert genau den Leuten zu zeigen, die nach Events suchen. Es geht weniger um die große Masse, sondern darum, die richtigen Leute zu erreichen. Und durch eventfinder können wir das gezielt tun, was einfach ein riesiger Vorteil bei der ganzen Tour-Planung ist.
»7. Welchen Vorteil bietet in deinen Augen eine Hervorhebung auf eventfinder?«
Gerade in den größeren Städten passiert immer so viel – es gibt ständig Events und Konzerte. Da aus der Masse herauszustechen, ist echt nicht einfach. Für mich war schnell klar, dass eine Hervorhebung auf eventfinder genau das tun kann: Sie hilft, die Aufmerksamkeit der Leute zu gewinnen, die wirklich an Kultur und Live-Musik interessiert sind. Es ist eine super Möglichkeit, gezielt diejenigen abzuholen, die vielleicht noch nicht wussten, dass unser Event stattfindet – und so oder so auf der Suche waren.
Über Aaron Wälchli
Aaron Wälchli, ein gebürtiger Schweizer, lebt und atmet Musik. Nach einer längeren Phase der Abstinenz feierte er zwischen 2020 und 2024 einen beeindruckenden Durchbruch als Künstler mit über 200 Auftritten und einem breiten musikalischen Repertoire. Sein Sound reicht von Folk über Pop bis hin zu Country, und seine Arrangements zeichnen sich durch eine besondere Kombination aus Gitarre und Marimba aus, die perfekt mit seiner einzigartigen Stimme harmonieren.
Neben seiner Soloarbeit arbeitet Aaron kontinuierlich an Projekten, die Musik und Poesie miteinander verbinden, und hat in den letzten Jahren mehrfach mit anderen Künstlern zusammengearbeitet. 2024 wurde sein Konzertprogramm „Aaron Wälchli & Friends“ in drei Ländern gefeiert – dabei waren nicht nur eine großartige Liveband mit Aaron auf der Bühne, sondern auch ein eigens gegründeter Chor.
Seine Musik ist authentisch und von Herzen, und das spiegelt sich in jedem Auftritt wider. Aaron glaubt nicht an feste Genregrenzen – seine Musik ist ebenso vielfältig wie die Menschen, die sie hören.
Mehr über die Tour, Termine und Tickets unter: www.aaronwaelchli.com
Sei dabei – bei einem Abend, der mehr ist als nur Musik.
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